Blog Koloniales hierzulande

Blog Koloniales hierzulande · 29. Oktober 2019
Milch, etwas Zucker, ein Schuss Sahne oder vielleicht doch einfach schwarz? Wie auch immer man ihn gerne trinkt, Kaffee ist als fester Bestandteil der deutschen Genusskultur kaum noch wegzudenken. Das anregende Heißgetränk hat sich seinen Weg durch die halbe Welt und eine lange Geschichte gebahnt und ist heute das beliebteste Getränk der Deutschen, sogar noch vor dem Bier. Kaffee stammt aus dem Hochland Äthiopiens, wo die Bohnen im 9. Jahrhundert noch wegen ihrer stimulierenden Wirkung...
Blog Koloniales hierzulande · 22. September 2019
Auf dem alten Tübinger Stadtfriedhof nahe der Universität liegen nicht nur berühmte Persönlichkeiten wie Friedrich Hölderlin oder Ludwig Uhland, Carlo Schmid, Kurt Georg Kiesinger oder Walter Jens begraben...

Blog Koloniales hierzulande · 19. August 2019
Es soll alles mit dem chinesischen Kaiser Shen Nung begonnen haben, der sich 2737 v. Chr. nach einer langen Reise ausruhen wollte. Ein Glas heißes Wasser haltend, setzte er sich unter einen Baum. Als plötzlich Blätter herunterfielen, direkt in das Glas, färbte sich das Wasser hellgrün und nahm einen wohligen Duft an. Als der Kaiser das Getränk probierte und es als köstlich empfand, schenkte er ihm den Namen Tschai (Tee).
Blog Koloniales hierzulande · 01. Juli 2019
Im November 2014 wurde eine kleine Zuckerdose aus Porzellan für 3.500 £ in einem Londoner Auktionshaus versteigert. Umgerechnet in ein studentisches Budget entspricht das 1.250 Mittagessen in der Tübinger Mensa, 2.857 Cappuccino aus dem Kaffeeautomaten oder eben 6.154 Packungen raffiniertem Zuckers aus dem Discounter. Warum füllte man im 18. Jahrhundert den heute so billigen Zucker in Luxusgefäße aus Silber oder Porzellan? Museen in Paris und London verfügen über umfangreiche Sammlungen...

Blog Koloniales hierzulande · 01. März 2019
"Die Droge der Entrückung tat ihre Wirkung, die Schwere wurde aufgehoben, und angenehme Vorstellungen, oft erotischer Art, erfüllten ihn. Darauf folgte die bleierne Müdigkeit und schließlich ein narkotischer Schlaf. Der Kater kam nach dem Erwachen und mit ihm der unüberwindliche Wunsch nach der nächsten Pfeife.“ So schildert Matthias Seefelder, ehemaliger Industriemanager, den physischen Effekt von Opium. Und wie auf den Rausch ein anschließender Kater folgt, so sind auch die...

Institut für Geschichtsdidaktik und Public History

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