Historischer Augenblick

Willkommen auf dem Blog des Instituts für Geschichtsdidaktik und Public History der Eberhard Karls Universität Tübingen!


Ein Blog für Studierende, Lehrende und kritische Köpfe, die Geschichte nicht nur in Archiven und dicken Büchern, sondern auch im Hier und Jetzt suchen. Menschen, die Interesse daran haben, sowohl Krater als auch zarte Pinselstriche der historischen Vergangenheit in der Gegenwart zu erkunden. Studierende und Dozent*innen der Geschichtswissenschaft haben sich in Lehrveranstaltungen auf Spurensuche begeben - hier präsentieren sie ihre vielfältigen Ergebnisse.


AKTUELLE BEITRÄGE:

Tübinger Erinnerungspolitik - das Pogrom 1938

von Lisa Blum.

Im Jahr 1938 nahm die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden im nationalsozialistischen Deutschland ein neues, grausames Ausmaß an. Nach Jahren der Diskriminierung, anhaltender Hetze und Terror kam es in der Nacht vom 9. auf den 10. November zum Exzess. Zahllose Menschen wurden getötet und misshandelt, ihr Eigentum zerstört und ihre Gotteshäuser in Brand gesteckt. Auch die Tübinger Synagoge brannte in dieser Nacht. 

Bild: Lisa Blum.
Bild: Lisa Blum.

Ein weißer Faden

von Sven Seelinger

„Kleider machen Leute“, dieser Buchtitel von Gottfried Keller bildet zugleich die Existenzgrundlage der Modebranche. Doch woraus werden Kleider gemacht? Im 21. Jahrhundert bestehen etwa 60 Prozent der global verarbeiteten Stoffe aus Polyester. Die restlichen 40 Prozent werden aus Baumwollfasern hergestellt. Die ersten Textilien aus synthetischen Fasern wurden allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg gewoben.

Bild: Timo Mäule.
Bild: Timo Mäule.

„Not made by slaves“: Ethisch korrektes Essen im 18. Jahrhundert?

von Johannes Theisen

Welche Auswirkungen haben meine Kaufentscheidungen auf die Welt? Kann ich als Verbraucher gegen ungerechte Arbeitsverhältnisse kämpfen, indem ich bestimmte Waren nicht mehr kaufe? Das fragen sich nicht nur Menschen heute – schon vor über 200 Jahren wurde darüber nachgedacht. Und auch Label, die ethisch richtige Produkte kennzeichnen sollten, existierten bereits damals. 

Bild: Andreas Praefcke, public domian; Format angepasst.
Bild: Andreas Praefcke, public domian; Format angepasst.

Tonic-Water: Die bitter-süße Beigabe im Hipster-Drink

von Felix Schwitzer

In einem früheren Blogbeitrag erzählten wir eine kurze Geschichte des Gin. Um diesen zu einem echten Hipster-Drink, dem "Gin und Tonic" zu mixen, bedarf es aber noch jener charakteristischen Zutat, die dem Getränk erst die angenehm bitter-süße Note gibt. Der Ursprung dieser Substanz ist räumlich und zeitlich viel weiter entfernt zu suchen.

Bild: Timo Mäule, werbefrei.
Bild: Timo Mäule, werbefrei.

Themen:

Historische Ausstellungen

Smart? Historisches Lernen per App

Lokal hingeschaut

Koloniales hierzulande

Mitgemacht! Arbeitsfeld Public History


Unser Draht zu Twitter:



Zusätzliche Angaben zu Bildquellen/ Lizenzen:

-

Institut für Geschichtsdidaktik und Public History

Wir bieten Ihnen interessante Informationen und Wissenswertes über Geschichte in unserem Alltag und für die Schule: von Ausstellungsrezensionen über Unterrichtsmaterial bis hin zu Reise- und Fortbildungstipps. Alles was Geschichtsinteressierte begeistert – Klicken Sie sich schlau!