HISTORISCHER AUGENBLICK

Willkommen auf dem Blog des Instituts für Geschichtsdidaktik und Public History der Eberhard Karls Universität Tübingen!


Ein Blog für Studierende, Lehrende und kritische Köpfe, die Geschichte nicht nur in Archiven und dicken Büchern, sondern auch im Hier und Jetzt suchen. Menschen, die Interesse daran haben, sowohl Krater als auch zarte Pinselstriche der historischen Vergangenheit in der Gegenwart zu erkunden. Studierende und Dozent*innen der Geschichtswissenschaft haben sich in Lehrveranstaltungen auf Spurensuche begeben - hier präsentieren sie ihre vielfältigen Ergebnisse.


AKTUELLE BEITRÄGE

Die Geschichte der „Schelling“ – Besatzung und Besetzung (Teil I)

von Marleen Buschhaus

„Die Thiepval-Kaserne ist soeben besetzt worden“[1], lautete die Durchsage bei einem Konzert in der Tübinger Mensa in der Nacht vom 18. Juni 1980. „Alle Anwesenden werden aufgefordert, sofort zur Unterstützung der Besetzer in die Südstadt zu kommen.“ Daraufhin zogen mehrere hundert Person durch die Stadt, hinter den Bahnhof, in die Schellingstraße 6. Eine Geschichte der Hausbesetzung. 

Bild: Erich Buder. Format angepasst.
Bild: Erich Buder. Format angepasst.

Von Urkunden, Büchern und Karten – Werner Markert und das „Tübinger Erbe“ der Ostforschung 

von Thorsten Zachary

In der Bibliothek des Tübinger Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde konnte man bis 2016 eine prächtig illuminierte und handschriftlich verfasste russische Originalurkunde Peters des Großen aus dem Jahr 1708 bewundern. Die Urkunde wurde Ende der 1950er-Jahre vom Gründungsdirektor des Instituts, Werner Markert (1905–1965), gekauft. Nachdem sich die Fragen um ihre Herkunft gehäuft hatten, machte sich ein deutsch-ukrainisches Forscher*innenteam daran, die Provenienz des Objekts zu klären. Sie konnten zeigen, dass die Urkunde wohl während des Zweiten Weltkrieges durch das SS-Sonderkommando Künsberg aus der Handschriftenabteilung der Vernads'kyj-Nationalbibliothek entwendet wurde, bevor das Raubstück dann über Kontakte Markerts seinen Weg in das Tübinger Institut fand. Eine Betrachtung der Institutsbestände der deutschen Osteuropaforschung. 

Bild: Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde.
Bild: Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde.

Zum 09. November – Jüdisches Leben in Tübingen 

von Lisa Blum

Der neunte November ist ein Tag des Gedenkens in der Bundesrepublik. Zahlreiche Mahnwachen, Vorträge und Schweigeminuten erinnern an die Novemberpogrome vor nun über 80 Jahren. In diesen Tagen und Nächten Anfang November 1938 eskalierte die Gewalt gegenüber Jüd*innen im nationalsozialistischen Deutschland.

In Erinnerung an die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Tübingen. Einer Geschichte, die weit über das 20. Jahrhundert hinausreicht. 

Bild: Lisa Blum.
Bild: Lisa Blum.

Joyeux anniversaire! 75 Jahre Deutsch-Französisches Kulturinstitut in Tübingen

von Maren Brugger

Tübingen und Frankreich verbindet nicht nur eine gemeinsame Vergangenheit, sondern auch eine andauernde gemeinsame Freundschaft. Diese deutsch-französischen Beziehungen zeigen sich nicht nur in der Städtepartnerschaft mit Aix‑en‑Provence, sondern auch durch das Deutsch‑Französische Kulturinstitut Tübingen, bzw. das institut culturel franco‑allemand, das diesen Monat sein 75‑jähriges Jubiläum feiert. Herzlichen Glückwunsch! Joyeux anniversaire

Bild: Lisa Blum.
Bild: Lisa Blum.

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