HISTORISCHER AUGENBLICK
Willkommen auf dem Blog des Instituts für Geschichtsdidaktik und Public History der Eberhard Karls Universität Tübingen!
Ein Blog für Studierende, Lehrende und kritische Köpfe, die Geschichte nicht nur in Archiven und dicken Büchern, sondern auch im Hier und Jetzt suchen. Menschen, die Interesse daran haben, sowohl Krater als auch zarte Pinselstriche der historischen Vergangenheit in der Gegenwart zu erkunden. Studierende und Dozent*innen der Geschichtswissenschaft haben sich in Lehrveranstaltungen auf Spurensuche begeben - hier präsentieren sie ihre vielfältigen Ergebnisse.
Geschichte im Kunstmuseum: Was Historiker*innen zur Kunstvermittlung beitragen können
von Melanie Khayat
Ein Praktikum in einer Kunsthalle klingt für Geschichtsstudierende zunächst nicht unbedingt naheliegend. Mein Praxissemester in der Kunsthalle Tübingen hat mir etwas Wichtiges gezeigt. Historische Kompetenzen werden auch dort gebraucht, wo Geschichte nicht auf den ersten Blick im Mittelpunkt steht.
Interview mit Christian Serdarusic - Die Arbeit in der Koordinierungsstelle Erinnerungskultur (2/2)
ein Interview von Stephanie Raunegger
Christian Serdarusic studierte Geschichte und Philosophie in Tübingen und wählte im Master die Profillinie Public History. Seit 2024 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Koordinierungsstelle Erinnerungskultur im Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart. Im zweiten Teil des Interviews berichtet er von seinem Arbeitsalltag in der Koordinierungsstelle.

ein Interview von Stephanie Raunegger
Christian Serdarusic studierte Geschichte und Philosophie in Tübingen und wählte im Master die Profillinie Public History. Seit 2024 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Koordinierungsstelle Erinnerungskultur im Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart. Im ersten Teil des Interviews berichtet er von seinen Erfahrungen mit der praxisorientierten Profillinie „Public History“.

von Lelia Geiger
„Die ohnehin schwierige Nachkriegssituation in Reutlingen wurde durch die Flüchtlinge verschärft.“ So leitet eine Broschüre über die Reutlinger Nachkriegszeit die „Heimatvertriebenenfrage“ ein. Die Aussage ist ein Einblick in die lokalgeschichtlichen Auswirkungen einer der größten Herausforderungen der unmittelbaren Nachkriegszeit: Nach Kriegsende mussten rund zehn Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Reichsgebieten und den Siedlungsgebieten in die Besatzungszonen aufgenommen werden.
Lokalgeschichtliche Untersuchungen zu den Heimatvertriebenen befassen sich meist mit dem amerikanisch besetzten Württemberg-Baden. Der Blick auf das französisch besetzte Südbaden und Württemberg-Hohenzollern legt indessen besondere Dynamik offen: Wie gestaltete sich die Aufnahme Vertriebener in einem Gebiet, wo diese verzögert begann und das Beispiel anderer Bundesländer der eigenen Aufnahme vorausging? Dieser Frage wird in diesem Beitrag nachgegangen.
Historische Ausstellungen
Geschichte digital
Lokal hingeschaut
Koloniales Erbe
Arbeitsfeld Public History
Tasting the Past
(externer Link)