HISTORISCHER AUGENBLICK
Willkommen auf dem Blog des Instituts für Geschichtsdidaktik und Public History der Eberhard Karls Universität Tübingen!
Ein Blog für Studierende, Lehrende und kritische Köpfe, die Geschichte nicht nur in Archiven und dicken Büchern, sondern auch im Hier und Jetzt suchen. Menschen, die Interesse daran haben, sowohl Krater als auch zarte Pinselstriche der historischen Vergangenheit in der Gegenwart zu erkunden. Studierende und Dozent*innen der Geschichtswissenschaft haben sich in Lehrveranstaltungen auf Spurensuche begeben - hier präsentieren sie ihre vielfältigen Ergebnisse.
von Lisa Keppner
Mit dem Schutzbrief Turennes hatte die Universität zwar keinen militärischen Einfluss gewonnen, wohl aber eine Sonderstellung gegenüber der Stadt. Gerade diese privilegierte Position führte während der französischen Besetzung zu Spannungen, die das Selbstverständnis der Universität besonders deutlich erkennen lassen. Die Forschung hat dieses Phänomen auch unter dem Stand des „Geistesadels“ in der frühen Neuzeit zusammengefasst.

von Lisa Keppner
Lange blieb die Stadt Tübingen in den Jahren des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) unversehrt. Erst mit der Besetzung durch die französische Garnison im Jahre 1647 geriet sie unter Beschuss. Der Universität Tübingen gelang es jedoch sich inmitten des Spannungsfeldes zwischen bayrischen Truppen auf dem Schloss Hohentübingen und der französischen Garnison in der Stadt gegenüber den Kriegsparteien als eigenständige Institution zu behaupten.

Reinhard Lempp – ein Tübinger Psychiater in der Kritik (2/2)
von Lydia Eich
Der renommierte Tübinger Kinder- und Jugendpsychiater Reinhard Lempp galt lange als Vordenker seines Fachs. Der Beitrag ordnet Lempps Positionen in ihren historischen Kontext ein und zeigt, wie wissenschaftliche Autorität zur Verharmlosung sexualisierter Gewalt beitragen konnte. Im zweiten Teil des Beitrags wird untersucht, wie die wissenschaftlichen Positionen und das öffentliche Wirken von Reinhard Lempp zur Verharmlosung sexualisierter Gewalt beitrugen und welche Folgen dies für Betroffene sowie die historische Aufarbeitung hatte.

Reinhard Lempp – ein Tübinger Psychiater in der Kritik (1/2)
von Lydia Eich
Der renommierte Tübinger Kinder- und Jugendpsychiater Reinhard Lempp galt lange als Vordenker seines Fachs. Der Beitrag ordnet Lempps Positionen in ihren historischen Kontext ein und zeigt, wie wissenschaftliche Autorität zur Verharmlosung sexualisierter Gewalt beitragen konnte.

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(externer Link)