Das (un-)sichtbare Denkmal: Reiterstandbilder der württembergischen Monarchie in Stuttgart im Wandel der Zeit [Teil 1]
Blog Lokal hingeschaut · 19. Oktober 2021
Bild: Mia Paulus. - Reiterstandbilder verkörpern fürstliche Erhabenheit und militärische Größe. Viele stehen noch immer in Großstädten weltweit als Manifestationen imperialen Machtanspruchs oder nationalen Selbstverständnisses...
Gestohlene Momente – Unterdrückte Musik aus Namibia
Blog Historische Ausstellungen · 12. Oktober 2021
Die Ausstellung „Stolen Moments – Namibian Music History Untold“ ist seit dem 11. Oktober 2021 im Projektraum des Stuttagrter Kunstvereins Wagenhalle e.V. zu sehen.

Interview mit Sebastian Büttner - History Marketing
Blog Arbeitsfeld Public History · 05. Oktober 2021
Bild: Birke und Partner/Fabian Birke.- Geschichten jeder Art haben mich, wie so viele von uns, schon seit jeher gefesselt. Und was gibt es Spannenderes, als Geschichten, die wirklich passiert sind? Diese Spannung wird, zumindest für mich, auch direkt greif- und fühlbar, wenn man Originalquellen in Händen hält, die ein*e Zeitgenoss*in aus längst vergangenen Zeiten erstellt hat. Hier erschließt sich einem ein unmittelbarer Zugang zum Leben dieser Person.
Für was steht eigentlich der Name Edeka?
Blog Koloniales Erbe · 28. September 2021
Bild: Mediathek des Edekaverbunds. - Wir lieben Lebensmittel“ und „Supergeil“ – Diese Werbeslogans sind fest mit Edeka verbunden. Das Unternehmen ist mit 352.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Deutschlands größter privater Arbeitgeber - noch vor Volkswagen und dem Lebensmittel-Riesen Rewe.

„Die Kugel, die mich treffen soll, ist schon gegossen“ [1]
Blog Lokal hingeschaut · 21. September 2021
Bild: © Sarah Huber, Erinnerungsstätte Matthias Erzberger. - „Er war zu eigenwillig und zu vielseitig gewesen, um zu einer bestimmten Partei oder Bewegung zu passen, die die Erinnerung an ihn hätte wachhalten können. Für ein weltoffenes, international orientiertes Deutschland war er zu nationalistisch; für Gewerkschaften zu konservativ; für die katholische Kirche zu politisch; und für die Christlich-Demokra...
Was heißt queere Universitätsgeschichte vor Ort?
Blog Arbeitsfeld Public History · 14. September 2021
Bild: Magnus Hirschfeld. In: Der Kuckuck, 12.01.1930). - Aber nicht nur angesichts der Geschwindigkeit des beschriebenen Wandels darf man skeptisch sein, wie weit und tief die Veränderung tatsächlich reicht. Was in der Mitte der Gesellschaft zum Vorschein kommt, wenn man*frau nur ein wenig an der Oberfläche der vielbehaupteten „Akzeptanz“ und „Toleranz“ kratzt, hat unlängst eine Reihe von Reaktionen auf #actout, einem...

Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ und dessen praktische Umsetzung in Tübingen
Blog Lokal hingeschaut · 27. Juli 2021
Am 1. Januar 1934 trat ein Gesetz in Kraft, dem in den elf Jahren, in dem es angewendet wurde, circa 400.000 Menschen im deutschen Reich zum Opfer fielen. Durch das nationalsozialistische Gesetz sollten als „erbkrank“ erachtete Individuen an der Fortpflanzung gehindert und somit langfristig...
„Der Thore seyn fünff“ – Tübingens einstige Stadttore
Blog Lokal hingeschaut · 20. Juli 2021
Bild: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Signatur A 249 Bü 264. - „Der Thore seyn fünff“[1] – lapidarer hätte der Autor eines Reisebuches im 17. Jahrhundert den Sachverhalt kaum festhalten können. Tübingen als Stadt mit Mauern und Toren war in der beginnenden Neuzeit beileibe kein Anlass für großes Erstaunen.[2] Heute jedoch, mehrere Jahrhunderte und viele Kriege später, strahlen Altstädte wie in Reutlingen oder Ravensburg, die noch ihre historischen Grenzen und Zugänge erkennen...

Ein „Lichtblick“ – Filmanalyse auch für Historiker*innen (mit Wünschen)
Bild: AMMMa, Screenshot. - Eine Hand in weißem Handschuh streicht über eine alte Karte. Österreich vor 1914 soll zu erkennen sein. Die Kamera ist nah dran, die Sequenz ist in Sepiafarben getaucht. Aus dem Off hallt es: „Doch Kaiser Franz Josef weiß, sein Vielvölkerstaat ist in Gefahr.“ Kurz darauf erklärt ein Schüler mit Bezug auf die Szene
Ein virtueller Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte Dachau
Bild: KZ-Gedenkstätte Dachau. - Auch wenn die Authentizität von Gedenkstätten mittlerweile zunehmend relativiert wird, versprechen sie als historische Orte doch einen hohen Lern- und Erkenntnisgewinn. In Corona-Zeiten sind Gedenkstättenfahrten schwieriger geworden. Ein Grund mehr, ihre virtuellen Angebote in den Blick zu nehmen.

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