Lokal hingeschaut

Es liegt nahe, sich als Tübinger*in auf Spurensuche in der eigenen Stadt zu machen. In dieser Kategorie sind neben Bekanntem, bisher unscheinbare Dinge zu entdecken, die sich dir erst bei genauerem Hinsehen erschließen: Elefanten auf dem Friedhof, Löwen im Wald… Zeit sich auf Entdeckungstour zu machen!


 

Wer in Tübingen einen Erinnerungsort zum Ende des Ersten Weltkriegs sucht, der wird ganz im Osten des Tübinger Stadtfriedhofs fündig: Die Stadt gedenkt mit einer großen Steintafel den 261 “Helden des Weltkriegs”, die dort begraben liegen. Am 11. November 2018 jährte sich das Kriegsende zum 100. Mal. Wie das Erinnern an diesen Tag dies- und jenseits des Rheins ausgesehen hat, bespricht dieser Beitrag.

Bild: Lisa Blum.
Bild: Lisa Blum.

 

Mehrere Wände aus Beton ragen aus dem Waldboden, teilweise sind sie von Pflanzen und Moosen überwuchert, andere sind vom Gewicht des Hanges eingedrückt. In einigen Durchlässen hängen noch eiserne Gitter in ihren rostigen Angeln. Was hat es mit diesem Ort auf sich? Kein Schild oder Hinweis gibt uns darüber Auskunft...

 

Bild: Paul Mehnert.
Bild: Paul Mehnert.

Jedem, der schon einmal in Tübingen den Weg zwischen Neckarbrücke und Bahnhof zurückgelegt hat, ist wahrscheinlich aufgefallen: das Epplehaus. Die meisten wissen, dass das bunte Haus an der Poststraße Ecke Karlstraße ein Jugendzentrum ist und regelmäßig ein buntes Veranstaltungsprogramm organisiert. Mindestens so spannend wie die auffallende Fassade ist aber auch die Geschichte des Epplehauses. 

Bild: Dktue [CC0].*
Bild: Dktue [CC0].*

Nur einen Steinwurf vom südwestlichen Eingang entfernt findet sich ein unscheinbares Familiengrab, dessen nahezu unbehauener Stein wie ein Findling auf dem Grab steht. Tritt man etwas näher heran, entdeckt man auf der linken Seite ein kleines metallenes Medaillon.

Bild: Bernd-Stefan Grewe.
Bild: Bernd-Stefan Grewe.

Venedig, Oxford, Cambridge, Tübingen – die Städte haben alle etwas

gemeinsam: den Stocherkahn.

(Institut für Geschichtsdidaktik und ublic History)
Bild: Timo Mäule.

Die NS-Vergangenheit des ehemaligen Tübinger Bürgermeisters Hans Gmelin.

 Bild: Alfred Göhner/ Stadtarchiv Tübingen.
Bild: Alfred Göhner/ Stadtarchiv Tübingen.


*Bildquelle: (C) Dktue [CC0], https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Epplehaus_in_T%C3%BCbingen.jpg  (externer Link, letzter Zugriff 06.09.2019).

Institut für Geschichtsdidaktik und Public History

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