Artikel mit dem Tag "20. Jahrhundert"



Das (un-)sichtbare Denkmal: Reiterstandbilder der württembergischen Monarchie in Stuttgart im Wandel der Zeit [Teil 1]
Blog Lokal hingeschaut · 19. Oktober 2021
Bild: Mia Paulus. - Reiterstandbilder verkörpern fürstliche Erhabenheit und militärische Größe. Viele stehen noch immer in Großstädten weltweit als Manifestationen imperialen Machtanspruchs oder nationalen Selbstverständnisses...
„Die Erinnerung ist eine Pflicht gegenüber den Toten“: Der jüdische Friedhof in Wankheim
Blog Lokal hingeschaut · 08. Juni 2021
Bild: Sarah Huber. - Es ist still, nur leise ist in der Ferne das Rauschen der Autos auf der B28 zu vernehmen. Inmitten von alten Bäumen und Sträuchern liegt hier, zwischen den Gemeinden Kusterdingen und Wankheim, der alte jüdische Friedhof, auf dem Menschen aus Wankheim, aber auch Tübingen und Reutlingen, ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. 137 Grabsteine, die inzwischen zum Teil stark verwittert sind, zeugen heute noch von jüdisch-schwäbischem Leben im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.

Tatort „Hotel Silber“. Ein fast in Vergessenheit geratener Erinnerungsort
Bild: Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch. Mitten in Stuttgart. Mitten im Zentrum. Inmitten eines schon fast vergessenen Verbrechens. In Anbetracht der imposanten Fassade würde man nie auf die Idee kommen, welche Geschichte sich mit diesem Bauwerk verbindet. Beim genaueren Hinschauen aber fallen auf den Außenwänden die Wörter „Vorurteil, ...
Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!
Blog Lokal hingeschaut · 11. Mai 2021
Bild: orig. Video-Thumbnail, (C) by Trolley Mission, CC-Lizenz : Weiterverbreitung gestattet. - „Jetzt jagen sich die kleinen und großen Ereignisse, die Gerüchte, Greuelgeschichten [sic] – wahre und unwahre – und ich halt es nicht mehr aus, Liebster, ohne Dir zu schreiben. […] Die Besetzung Tübingens erfolgte am 19.4., und nun haben wir also die ersten 3 – sicher schwersten – Tage hinter uns. Wenn ich es dir nur schreiben könnte, wenn du es nur irgendwie erfahren wolltest [...]".

Blog Koloniales Erbe · 13. Oktober 2020
Bild: CC00-Lizenz. - 1928 war ein Sommer überschäumender Kolonialbegeisterung. Wer sich mit dem Verlust der deutschen Kolonien im Ersten Weltkrieg nicht abfinden wollte, der konnte vom 2. Juni bis zum 5. August 1928 in der württembergischen Landeshauptstadt in kolonialen Erinnerungen schwelgen.
Blog Lokal hingeschaut · 09. Juni 2020
Bild: Lisa Blum. Teil II zu Lilli Zapf: Dennoch gab es zu jeder Zeit Einzelpersonen, die sich mit dieser Situation nicht abfinden wollten und sich schon sehr viel früher dem Thema annäherten. Für Tübingen ist in diesem Zusammenhang vor allem Lilli Zapf hervorzuheben. Hier folgt die Fortsetzung zu letzter Woche:

Blog Lokal hingeschaut · 02. Juni 2020
Bild: Lisa Blum. Die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit kam in der jungen Bundesrepublik nach ersten, meist von den Alliierten initiierten Aktionen schnell zum Stillstand. Verdrängung beeinflusste das gesellschaftliche Narrativ, große Teile der Politik und der Bevölkerung wandten sich dem Wiederaufbau zu, ehemalige Täter*innen wurden stillschweigend in das neue demokratische System integriert und einzelne mahnende Stimmen vielfach als Nestbeschmutzer diffamiert.
Blog Lokal hingeschaut · 27. Mai 2020
Bild: Digital bearbeitete Zeichnung, angelehnt an eine Fotografie. Das Milieu der „Neuen Rechten“ gilt als eher undurchsichtiges Forschungsgebiet. Wissenschaftler*innen, die im politischen Spektrum links von rechts stehen, wird wenig Zugang zur rechts-intellektuellen Szene gewährt. Die Quellen rechter Literatur sind durchdrungen von ideologischem Gedankengut. Die Grenzen zwischen Wissenschaft und Ideologie verschwimmen...

Blog Koloniales Erbe · 04. Mai 2020
Bild: Stadtarchiv Reutlingen - Nach Unterzeichnung des Versailler Vertrags ‚verlor‘ Deutschland offiziell alle seine Kolonien. Was aber nicht hieß, dass Kolonien in Deutschland kein Thema mehr waren – im Gegenteil: Kolonialausstellungen, Kolonialforschung und Kolonialvereine gewannen in den 1920er Jahren an Bedeutung und erreichten viele Menschen in ihrem Alltag.
Blog Lokal hingeschaut · 19. April 2020
Bild: Timo Mäule. Das schwarze Schaf am Bonatzbau in Tübingen. Von Johannes Thiede. Platon – Leonardo da Vinci – Luther – Leibniz – Kant – Bismarck. Einer stört hier scheinbar die Ordnung: Was tut Otto von Bismarck unter Philosophen, ein deutscher Staatsmann neben Vordenkern der Menschheit? Diese sechs Männer repräsentieren am „Bonatzbau“ der Universitätsbibliothek Tübingen die abendländische Geistesgeschichte, 1912 in Muschelkalk verewigt.

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Institut für Geschichtsdidaktik und Public History

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